Henry Frankreich

Henry Jacobi: Ich hätte gern ein Top-10-Ergebnis erreicht

Zum zweiten Mal in der WM-Saison 2017 ging es am vergangenen Wochenende für die Fahrer nach Frankreich. Die Strecke „La Versenden“ in Villars-sour-Ècot (unweit der Schweizer Grenze) war Austragungsort für den finalen MXGP. Und wieder konnte MSCler Henry Jacobi sein ganzen Fahrerpotential nicht auf den Hartboden bringen. Nach Platz 17 beim Frankreich-GP im Mai in Ernee wurde es letzten Sonntag aufgrund einer Disqualifikation im ersten Lauf „nur“ Platz 20. Dies ist zugleich der Rang, auf dem der junge Motocrosser, der bei den Überseen-Rennen zu Saisonbeginn nicht am Start war, in diesem Jahr die MX2-WM beendet. Im vergangenen Jahr war es im finalen Gesamtklassement der 23. Rang.

Schwierige Rennbedingungen in Frankreich

Schon im Zeittraining gelang Henry keine wirklich schnelle Runde und dann brachen zum Qualifikationslauf auch noch chaotische Verhältnisse aus, die den 1550 Meter langen Kurs  in eine Schlammpiste verwandelten. Der STC-Racing Pilot erwischte einen guten Start, kam zunächst gut mit den Streckenverhältnissen klar und hielt sich in den Top-10. Doch ein Kupplungsproblem verhinderte das Verteidigen dieser Position bis zur Ziellinie, die er als Elfter querte. „Ich habe die Kupplung während des Laufs zu sehr strapaziert und so traten die Probleme auf“, lautet Henrys Erklärung.

Rundenzeit von mehr als 10 Minuten

Am Rennsonntag herrschten noch immer schlammige Verhältnisse auf der Strecke. Henry erwischte in Lauf eins einen guten Start und hielt sich lange an 10. Position. Aber dann steckte seine Husqvarna an einem Steilhang fest. „Das hat richtig Zeit gekostet, ich glaube ich hatte eine Rundenzeit von mehr als 10 Minuten.“ In der letzten Runde machte Henry einen weiteren Fehler und kam in einer Rille zum Stillstand. Erst mit drei Minuten Rückstand erreichte er das Ziel. „Ich wollte so schnell wie möglich die Strecke für das MX1 Rennen frei machen, da habe ich den schnellsten Weg genommen und bin noch disqualifiziert worden. Echt dumm.“

Der Start zum zweiten Lauf war wieder gut, jedoch blieb der 20-Jährige in der zweiten Kurve kurz in einer Rille hängen. „Ich konnte dann zwar das Rennen auf Position 14 beenden, bin aber zu verkrampft gefahren. Erst in den letzten Runden wurde es besser. Schade, ich hätte wirklich gerne den letzten Lauf mit einem Top-10-Ergebnis beendet.“

Nächste Starts: ADAC MX Masters und MXoN

Am kommenden Wochenende geht es für Henry jetzt zum ADAC MX Masters Finale nach Holzgeringen und danach zum Nationencross nach England: „Ich werde alles geben, um eine gute Leistung zu zeigen. Wir haben in diesem Jahr viele Erkenntnisse gewonnen, auf denen ich aufbauen kann. Für nächstes Jahr steht einiges auf dem Plan, noch mehr Fitness und dann viel Hartboden-Training. Aber erst mal gilt jetzt meine volle Konzentration den letzten beiden Rennen.“

Komplette Pressemitteilung: Henry Jacobi – Finale in Villars sous Ecot