Henry Jacobi ADAC MX Masters 2018 Möggers

Henry Jacobi übernimmt bei den ADAC MX Masters die Red Plate

Der Arzt gab Henry am Donnerstag grünes Licht. Das war Ende vergangener Woche doch schon mal eine richtig gute Nachricht. Nach den schwereren gesundheitlichen Problemen in den Tagen zuvor beim MXGP in Indonesien bedeutete das Hoffnung für den Start bei der vierten Runde der ADAC MX Masters letzten Sonntag im österreichischen Möggers. MSCler Henry Jacobi: „Ich wollte unbedingt starten, um meine Chancen auf den Titel zu wahren.“ Klar war, dass die Kraft noch ein wenig fehlte. Aber der Thüringer  war vor den Starts zuversichtlich: „Das geht schon.“

Ärgerlicher Bodenkontakt

Mit Platz fünf im Qualifying war der Pilot vom STC Racing Team zunächst zufrieden. Und auch der Start ins erste Rennen verlieft gut. Auf Position sechs liegend überquerte der ehemalige Junioren-Weltmeister zum ersten Mal die Zeitschleife und stieß schnell auf Platz drei vor. Dann rutschte Henry in einer Rille leider das Bike weg – Bodenkontakt. Letztlich kam er als Vierter ins Ziel. Seine Zusammenfassung: „Ach, das war wieder ärgerlich. Eigentlich war ich auf dem Weg, Platz zwei anzugreifen. Ich konnte dann zwar an Lukas Neurauter ranfahren, aber auf dieser Strecke ist es nicht so einfach vorbeizufahren. Trotzdem ist es ein gutes Ergebnis.“

Am Ende Platz 4 in Möggers

Und das nächste folgte. Lauf zwei begann optimal für den Motocrosser aus Bad Sulza. Als das Feld sich zum ersten Mal dem Zielsprung näherte, führte der MSCler das Feld an. Leider bremste ihn dann ein Steinschlag, der den Finger traf: „Das hat wirklich verdammt wehgetan, ich konnte kaum noch das Motorrad halten.“ Doch Henry biss auf die Zähne und brachte Platz drei nach Hause. Beim Überraschungssieg des Ungarn Bence Szvoboda wurde es hinter dem Schweizer Jeremy Seewer und dem punktgleichen Belgier Jens Getteman am Ende Gesamtrang vier für den Husky-Piloten. Und er übernahm die Red Plate des Gesamtführenden von Max Nagl, der wegen Fingerbruchs nicht starten konnte.

„Ich freue mich auf Loket“

Das Fazit von Henry: „Das Wochenende war wirklich ok. Ich habe die Krankheit von Indonesien gut überstanden, obwohl ich natürlich noch nicht hundert Prozent geben konnte. Mit Gesamtrang vier und der Meisterschaftsführung kann ich aber zufrieden sein. Schade, dass Max sich verletzt hat. Ich wünsche ihm gute Besserung und hoffe, dass er schnell wieder zurück ist. Jetzt geht es weiter nach Loket, das ist immer ein tolles Event, mit vielen deutschen Fans. Ich freu mich drauf.“

(Teutschenthal, 18.07.18, Text: Pressemitteilungen, Foto: Steve Bauerschmidt)