Henry Jacobi

Henry Jacobi mit unglücklichem Ausflug nach Florida

Der vorletzte Lauf der Solo-WM im niederländischen Assen steht bevor. Der GP-Tross kommt diese Woche vom Ausflug nach Jacksonville/Florida zurück, an den Henry Jacobi nicht die allerbesten Erinnerungen hat. Da das Verschiffen seiner Maschinen zu teuer war, sprangen Sturm Racing und Ricky Rennen ein und stellten unserem MSCler ein Bike für sein Übersee-Gastspiel zur Verfügung.

Nach Anpassungen an der Maschine ging es für den 20-jährigen Nordthüringer dann beim Qualy-Race um eine erste Bewährungsprobe auf amerikanischem Boden. Leider fiel diese nicht optimal aus. Kurz vor Rennende stürzte Henry und musste sich mit dem finalen Rang 21 begnügen. „Das war ein schwieriger Tag, die neue Strecke, das neue Bike – hätte alles besser laufen können“, kommentierte er das Geschehen des Vor-Renntags.

Kein Glück am Renntag

Leider lächelte dem Husqvarna-Piloten auch am Sonntag nicht das Glück. Rennen eins begann mit einem schlechter Start und endete mit einem technischen Defekt. „Die Kette ist gerissen, da ging gar nichts mehr. Es ist wirklich ärgerlich, schon wieder musste ich mich von der Technik geschlagen geben. Schade, denn fahrerisch war ich gut drauf und ich hätte noch einige Plätze gut machen können.“

Im zweiten Umlauf gab es immerhin drei WM-Zähler als 18, auch wenn nach einem Niedergang wieder mal eine Aufholjagd angesagt war. Mit etwas Frust kommentierte Henry den USA-GP denn auch: „Ganz ehrlich, manchmal ist es wie verhext. Meine fahrerische Leistung und mein Speed sind ja gut aber wir können es einfach nicht in gute Ergebnisse umwandeln. Wenn endlich mal alles perfekt laufen würde, dann könnte ich immer in die Top 10 fahren. Aber das gehört halt auch dazu.“

Henry, die Saison ist noch nicht zu Ende; viel Glück für Assen.

Die komplette Pressemitteilung: Henry Jacobi – MXGP in den USA

(Teutschenthal, 7.09.17 / Foto: Steve Bauerschmidt, ADAC MX Masters Gaildorf)