Henry Jacobi_QAT

Wir drücken Anne und Henry die Daumen für Valkenswaard

(Teutschenthal, 24.03.16) Die Motocross-Weltmeisterschaft kommt nach Europa. Am bevorstehenden Oster-Wochenende – reichlich einen Monat vor unserem GP – erlebt das niederländische Valkenswaard den ersten europäischen Grand Prix des Jahres. Mit dabei sind unsere beiden MSCler Henry Jacobi und Anne Borchers, die mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Ergebnissen in das WM-Jahr 2016 gestartet sind:

Anne zuversichtlich
In der Frauen-Weltmeisterschaft WMX ist der niederländische Grand Prix der zweite WM-Lauf in diesem Jahr. Beim Auftakt Ende Februar in Qatar ging es für Anne nach fast einem Jahr verletzungsbedingtem Ausfall vor allem um eine Standortbestimmung. „Ich war zufrieden mit dem Ergebnis, vor allem weil ich von Lauf zu Lauf eine deutliche Besserung sehen konnte. Gesamtplatz zehn ist eine gute Ausgangsposition. Darauf können wir aufbauen“, sagt die 24-Jährige vom Team Johannes-Bikes Suzuki aus Weimar. Die Läufe am Wochenende werden eine Herausforderung für sie sein, da mehr als 40 Motocross-Ladies einen Start planen, neben Anne weitere fünf deutsche Fahrerinnen. Doch selbstbewusst blick die Motocrosserin voraus: „Ich freue mich sehr auf diese Rennen.“

Henry gibt nicht auf
Für die beiden WM-Klassen MXGP (bis 450ccm Motorisierung) und MX2 (bis 250ccm) ist die niederländische Grand Prix bereits der dritte WM-Lauf. Einziger permanenter deutscher Starter in der kleinen WM-Klasse MX2 ist Henry Jacobi, der in diesem Jahr zum ersten Mal die komplette Saison und damit auch alle Überseerennen fährt. Für den 19-jährigen Honda-Piloten vom italienischen Team Jtech Racing begann die Saison holprig. Beim WM-Auftakt in Qatar gab es zwar die ersten neun Zähler für die Gesamtwertung, zugleich aber auch die erste leichtere Verletzung. Beim zweiten Lauf in Thailand folgten aufgrund eines heftigen Crashs leider keine weiteren Punkte. „Die Übersee-Rennen bleiben für mich erst einmal nur Erfahrungswerte. Aber bis Valkenswaard war Zeit zum Regenerieren“, sagt Henry und gibt sich kämpferisch. „Aufgegeben wird nicht!“

Wir drücken beiden die Daumen für unfallfreie Rennen und gute Rennergebnisse.

Foto: Henry Jacobi beim WM-Auftakt in Qatar (Foto: Youthstream)